Wieder Proteste in Ungarn
In der ungarischen Hauptstadt Budapest haben tausende Menschen die dritte Nacht in Folge gegen Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany demonstriert. Der Protest verlief aber bis zum Morgen weniger gewalttätig als zuvor.
In Budapest kam es in der vergangenen Nacht nur zu kleineren Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. 16 Verletzte mussten in Spitälern behandelt werden. In den vorherigen Nächten waren mehr als 200 Menschen verletzt worden.
Wie die ungarische Polizei mitteilte, wurden bei vereinzelten Auseinandersetzungen am Rande der Protestaktionen mit rund 15’000 Beteiligten 62 Demonstranten festgenommen. Danach kam es in der Nacht zu Zusammenstössen zwischen der Polizei und einer Gruppe von rund 300 Randalierern. Dies berichetete die ungarische Nachrichtenagentur MTI.
Die Demonstranten kündigten an, ihren Protest fortzusetzen. Auslöser der schweren Unruhen war die Veröffentlichung eines Tonbandprotokolls, in dem sich der Ministerpräsident selbst als Wahlkampf-Lügner bezichtigt hatte. Darin gab er unumwunden zu, das Volk bewusst über die prekäre Wirtschaftslage getäuscht zu haben.
Im Wahlkampf vor der Abstimmung im April hatte Gyurcsany noch Steuererleichterungen in Aussicht gestellt. Trotz des Skandals will der Regierungschef nicht abtreten. Der bürgerliche Oppositionschef Viktor Orban distanzierte sich von gewaltbereiten Demonstranten, nannte die Sozialisten jedoch regierungsunfähig.
In Budapest kam es in der vergangenen Nacht nur zu kleineren Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. 16 Verletzte mussten in Spitälern behandelt werden. In den vorherigen Nächten waren mehr als 200 Menschen verletzt worden.
Wie die ungarische Polizei mitteilte, wurden bei vereinzelten Auseinandersetzungen am Rande der Protestaktionen mit rund 15’000 Beteiligten 62 Demonstranten festgenommen. Danach kam es in der Nacht zu Zusammenstössen zwischen der Polizei und einer Gruppe von rund 300 Randalierern. Dies berichetete die ungarische Nachrichtenagentur MTI.
Die Demonstranten kündigten an, ihren Protest fortzusetzen. Auslöser der schweren Unruhen war die Veröffentlichung eines Tonbandprotokolls, in dem sich der Ministerpräsident selbst als Wahlkampf-Lügner bezichtigt hatte. Darin gab er unumwunden zu, das Volk bewusst über die prekäre Wirtschaftslage getäuscht zu haben.
Im Wahlkampf vor der Abstimmung im April hatte Gyurcsany noch Steuererleichterungen in Aussicht gestellt. Trotz des Skandals will der Regierungschef nicht abtreten. Der bürgerliche Oppositionschef Viktor Orban distanzierte sich von gewaltbereiten Demonstranten, nannte die Sozialisten jedoch regierungsunfähig.

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